Claudia Schönbacher & Alexis Pascuttini:

Dr. Hans Kloepfer ist und muss Teil unserer Grazer Stadtgeschichte bleiben!

FPÖ fordert sofortige Rücknahme der „Entsorgung“ der Werke des steirischen Heimatdichters und Arztes.

Nach einem Bericht in der Steirerkrone werden laut einer internen Anweisung, sämtliche Werke des weit über die Steiermark hinaus bekannten und geschätzten Heimatdichters Dr. Hans Kloepfer aus der Grazer Stadtbibliothek „entsorgt“.
Die freiheitliche Stadträtin Claudia Schönbacher ist über dieses empörende Vorgehen seitens der Stadt, die das Ansehen des Arztes und Heimatdichters Dr. Hans Kloepfer diskreditiert, entsetzt. „Hans Kloepfer muss in seinem Lebenswerk ganzheitlich betrachtet und nicht nur kurze Sequenzen aus seinem Leben beleuchtet werden. Seine damalige politische Einstellung, die nicht zu verteidigen ist, ist auch den historischen Zuständen geschuldet und darf nicht dazu benützt werden, seine herausragenden Leistungen als Heimatdichter und Arzt der Armen zu verunglimpfen. ÖVP-Kulturstadtrat Dr. Günter Riegler ist hier gefordert, Rückgrat gegenüber der linkslinken Rathauskoalition zu zeigen und diese Anordnung umgehend zurück zu nehmen!“

Für FPÖ-Klubobmann Mag. Alexis Pascuttini ist diese unterwürfige Haltung des Kulturstadtrates Riegler gegenüber der linken Jagdgesellschaft bezeichnend für den neuen Stil der Grazer ÖVP. „Statt einen offenen Diskurs mit der Grazer Stadtgeschichte zu führen, werden Denkmälern beschmiert, danach Straßennamen aus dem Stadtplan ausradiert und nun literarische Werke aus den Bibliotheken der Stadt entsorgt. Dieser geplanten Geschichtsauslöschung wird der FPÖ-Gemeinderatsklub mit allen demokratischen Mittel dagegenhalten und eine Anfragen- und Antragsserie für den lückenlosen Erhalt der Grazer Geschichte und seiner Persönlichkeiten vorbereiten. Analog zu der letztens im Gemeinderat beschlossenen „Cool-Down-Phase für Politiker, die in die Beamtenschaft wechseln wollen, lege ich Schwentner und Kahr eine ideologische „Cool-down“-Phase nahe, bevor noch mehr Schaden angerichtet wird!“, so Pascuttini abschließend.

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