Mario Kunasek & Alexis Pascuttini:

Steiermark muss im Rahmen der öffentlichen Erörterung zu Krško klar Stellung beziehen!

Graz als Schauplatz einer öffentlichen Erörterung zu umstrittenem AKW Krško – Freiheitliche fordern abermals Abschaltung und hoffen auf klares Zeichen.

Seit Jahren beschäftigt der bauliche Zustand des AKW Krško und dessen räumliche Lage, nahe zur steirischen und kärntnerischen Grenze, die heimische Politik. Die Freiheitlichen fordern seit Langem die sofortige Schließung des Hochrisiko-Reaktors. Slowenien möchte hingegen die Laufzeit um weitere 20 Jahre verlängern und diese somit bis 2043 erstrecken. Im Rahmen der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung findet im Mai nun eine öffentliche Erörterung des Vorhabens an der TU Graz statt. „Diese Veranstaltung stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Öffentlichkeit über die Auswirkungen einer Laufzeitverlängerung des Schrott-Meilers zu informieren“, so FPÖ-Klubobmann Mario Kunasek. „Die Bundes- und Landesregierung müssen alles Erdenkliche unternehmen, um eine Abschaltung des Atomkraftwerkes herbeizuführen. Immerhin ist nicht nur der bauliche Zustand des AKW bedenklich, es befindet sich ja auch inmitten eines Gebietes mit erhöhter Erdbebenaktivität“, so Kunasek weiter.

FPÖ-Pascuttini: „Landeshauptstadt muss klares Signal aussenden!“
Auch der Klubobmann der Grazer Freiheitlichen Alexis Pascuttini erhofft sich ein klares Zeichen im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung. „Die anwesenden Vertreter der Länder müssen diese Bühne nutzen, um der slowenischen Delegation klar zu machen, dass eine Laufzeitverlängerung der gänzlich falsche Weg ist“, so Pascuttini. „Graz ist hierfür der perfekte Ort. Landesrätin Lackner ist dringend aufgerufen, dem oftmals beschworenen Bekenntnis zur umweltfreundlichen Energiegewinnung Taten folgen zu lassen und dem AKW Krško im Rahmen dieser Veranstaltung eine klare Absage zu erteilen. Wir werden diese Gelegenheit jedenfalls nutzen, um kritische Fragen zu den konkreten Gefahren für die Landeshauptstadt zu stellen“, so der freiheitliche Klubobmann abschließend.

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