Mario Kunasek:

Zusagen sind einzuhalten – Graz braucht ein modernes Fußballstadion!

Utl.: FPÖ kritisiert „russisch-marxistischen Klassenkampf der KPÖ“ in der Frage des Stadionumbaus der Grazer Merkur Arena; FPÖ-Bekenntnis zur Stadionmodernisierung in projektierter Form, FPÖ fordert Einschreiten von LH Schützenhöfer und Bgm Kahr.

Im März 2018 verkündeten ÖVP-Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, sein damaliger Stellvertreter Michael Schickhofer, der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl und Sportstadtrat Kurt Hohensinner den Umbau der Merkur Fußballarena zu einer „echten Sportwelt“. Die Modernisierung war unter anderem notwendig, weil das Stadion in Graz Liebenau wiederholt Auflagen der Bundesliga nicht erfüllte und so manches Spiel daher in Klagenfurt ausgetragen werden musste. Nun will die KPÖ-Stadtregierung das Projekt auf die lange Bank schieben, weil „nur mehr Projekte, die sinnvoll, aber nicht unbedingt von Nöten sind“ unterstützt werden, wie KPÖ-Finanzstadtrat Manfred Ebner öffentlich mitteilte. Kein Verständnis für die Fußball-feindliche Haltung der Kommunisten hat Mario Kunasek, Sportsprecher der steirischen Freiheitlichen: „Die kommunistisch-grüne Stadtregierung ist eine Gefahr für den Grazer Fußball. Es kann nicht sein, dass ein gemeinsam projektiertes und durch die zuständigen Gremien von Stadt und Land beschlossenes Vorhaben aus ideologisch motivierten Gründen nachträglich abgespeckt wird. Die Njet-Politik der Kommunisten hat im Bereich des Fußballs nichts verloren“, so Kunasek. Der Freiheitliche weiter: „Der russisch-marxistische Klassenkampf der KPÖ schadet den Grazer Sportvereinen Sturm und GAK. Die Verantwortlichen der Klubs haben auf die Zusagen der Politik vertraut – diese sind einzuhalten. KPÖ Bürgermeisterin Elke Kahr muss ihren Verhinderungsstadtrat in die Schranken weisen. Die steirischen Fußballfans und die Grazer Fußballklubs dürfen nicht Opfer kommunistischer Klassenkampf-Theorien aus dem 19. Jahrhundert werden. Auch LH Hermann Schützenhöfer ist gefordert, dem dunkelroten Treiben entgegenzutreten, schließlich hat auch das Land drei Millionen Euro zum Modernisierungspaket beigesteuert“, so der Freiheitliche.

 

FPÖ-Graz Chefin Claudia Schönbacher: Stadionmodernisierung ist dringend notwendig

Während Fußballfans in Wien (Rapid und Austria) und Salzburg (Red Bull Salzburg) und künftig auch in Linz (LASK) in modernen, neuen Stadien ihre Mannschaften anfeuern können, sah es lange Zeit in Graz ziemlich trostlos aus. Im März 2018 verkündeten die Spitzen von SPÖ und ÖVP auf Stadt- und Landesebene daher ein Modernisierungspaket von 13,5 Millionen. Seitens des Landes Steiermark wurden dafür drei Millionen Euro bereitgestellt, für die restlichen Mittel sicherte die Stadt Graz durch entsprechende Gemeinderatsbeschlüsse ihre Unterstützung zu. Im Fokus der Modernisierung der Merkur Arena stehen die Überdachung der Zuschauerzugänge, Sicherheitszonen, die Vorplatzsanierung sowie die Schaffung eines Sporttagungszentrums für rund 1.000 Personen. Die Grazer FPÖ-Chefin Claudia Schönbacher dazu: „Die Merkur Arena braucht diese Modernisierungsmaßnahmen dringend. Die Verzögerungsmaßnahmen der linken Stadtregierung schaden den heimischen Fußballklubs und gehen zulasten tausender Fans. Wir werden im Grazer Gemeinderat die Angelegenheit zum Thema machen. Schließlich hat sich auch die SPÖ noch vor kurzem zum Ausbau bekannt“, so Schönbacher abschließend.

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