FPÖ-Mayer: Europäischer 'Grüner Deal' fußt auf Atomenergie

Ausschussinterne Verhandlungen über den milliardenschweren Fonds für einen gerechten Übergang zeigen, dass mit dem „grünen“ Umschwung vor allem Atomenergie ausgebaut werden wird

„Die Fraktion der Europäischen Volkspartei EPP macht klar, dass der im Fokus stehende 18,7 Milliarden Euro schwere Übergangsfonds auch der Ausbau der Atomenergie dienen wird“, erklärte heute Georg Mayer, freiheitlicher Abgeordneter im Europaparlament. Hintergrund sind die gerade stattfindenden - nicht öffentlichen - Arbeitstreffen der Mitglieder des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie.

„Von der Leyen hat versprochen, niemanden zurückzulassen, doch damit meint sie wohl nicht die Arbeiter der vor allem in Osteuropa starken Kohleindustrie, deren Existenzgrundlage durch den 'Europäischen Grünen Deal' vernichtet werden wird. Vielmehr sorgt sie sich wohl um die dahinterstehenden Energieunternehmen, die nun statt auf Kohle auf Kernspaltung setzen werden“, meinte Mayer, der im Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie die zahlreichen Rechtsakte aus dem Europäischen 'Grünen Deal' von Anfang an einsehen wird.

„Wir setzen alles daran, den Austausch einer gefährdenden Energiequelle durch die nächst gefährlichere zu verhindern. Der Schutz der Interessen der betroffenen Arbeitnehmer und Regionen hat für uns oberste Priorität“, so Mayer.

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