Georg Mayer:

Bewegung bei Druzhba-Pipeline – Dank an Ungarn und die Slowakei

Gerade jetzt braucht es Regierungen, die konsequent die Interessen ihrer Bevölkerung und ihrer Wirtschaft vertreten.

„Es ist völlig unverständlich, dass die Europäische Kommission in dieser zentralen Energiefrage weiterhin nur langsam und unzureichend reagiert“, kritisiert Mayer. „Wenn selbst Ungarn und die Slowakei als direkt betroffene Staaten massive Kritik an der Untätigkeit Brüssels üben, zeigt das einmal mehr das energiepolitische Versagen der EU.“

Mayer bedankt sich ausdrücklich beim ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán und beim slowakischen Regierungschef Robert Fico, die in dieser Frage Verantwortung übernehmen und den notwendigen Druck aufrechterhalten. Gerade jetzt brauche es Regierungen, die konsequent die Interessen ihrer Bevölkerung und ihrer Wirtschaft vertreten, anstatt sich ideologischen Vorgaben zu unterwerfen.

„Europa muss endlich zu einer Politik der Vernunft zurückkehren“, fordert Mayer. Die wirtschaftlichen Beziehungen müssten normalisiert und russisches Gas wieder in die Versorgung eingebunden werden. Versorgungssicherheit, leistbare Energie und wirtschaftliche Stabilität hätten oberste Priorität – nicht ideologisch motivierte Fehlentscheidungen.

Angesichts der aktuellen Lage müsse zudem kurzfristig Ersatz für jenes Öl bereitgestellt werden, das durch die Blockade in der Straße von Hormus ausfällt. Klar sei jedoch: Dauerhaft könne Europa seine Energieversorgung nicht auf Unsicherheit und teure Notlösungen stützen.

„Russisches Öl und Gas müssen wieder fließen. Alles andere gefährdet unseren Wohlstand, unsere Industrie und unsere Arbeitsplätze“, betont Mayer. „Wer weiterhin ideologisch motivierte Sanktionen über die Versorgungssicherheit stellt, handelt gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung.“

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