FPÖ-Könighofer/Hausjell:

Ehemaliges Asylgroßquartier neuer Nutzung zuführen!

Freiheitliche fordernd Stadt Graz auf, neue Nutzung für leerstehendes Asylgroßquartier einzufordern.

 

Steiermarkweit stehen ehemalige Bundesasylquartiere leer und werden seitens des Innenministeriums als sogenannte Vorhaltekapazitäten weiterfinanziert. Der steirische FPÖ-Klubobmann-Stellvertreter und freiheitliche Sozialsprecher Philipp Könighofer ist deshalb unlängst mit einem Brief an Bundesminister Karner herangetreten und hat andere Nutzungsformen für die derzeit weiterestegehend leerstehenden Immobilien eingefordert. Betroffen ist neben Leoben, Spital am Semmering und Kindberg eben auch der Grazer Stadtbezirk Puntigam. „Aus freiheitlicher Sicht wäre es höchste Zeit, diese als Vorhaltekapazität eingestuften Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen. Jedenfalls sollte seitens des ÖVP-geführten Innenministeriums klargestellt werden, dass diese ehemaligen Großheime wie in Puntigam keinesfalls wieder zur Asylwerberunterbringung herangezogen werden. Der Vorstoß des Grazer FPÖ-Gemeinderats Günter Wagner und der FPÖ Puntigam entsprechend Druck über das Stadtparlament aufzubauen, um eine neue Verwendung des Quartiers zu erwirken, ist aus meiner Sicht der absolut richtige Weg“, so Könighofer.

Freiheitlicher Antrag wird im Gemeinderat eingebracht!

„Die drohende Wiedereröffnung des Asylheims hängt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anrainer. Zwischen der Inbetriebnahme im Jahr 2017 und der späteren Schließung kam es in der Umgebung zu Zuständen, die man keinem zumuten möchte. Anwohner berichteten von wiederholtem, unbefugtem Betreten ihrer Grundstücke, wilden Picknicks auf den Grünflächen der Wohnanlagen im Brauquartier – begleitet von erheblicher Vermüllung – sowie einer massiven Lärmbelastung, die den Anrainern buchstäblich den Schlaf raubte. Mit unserem Antrag, den unser Gemeinderat LAbg. Günter Wagner in der nächsten Sitzung einbringen wird, fordern wir eine endgültige Abkehr von der Nutzung des Areals als Asylunterkunft. Im Sinne der betroffenen Bürger setzen wir uns klar für eine alternative, verträgliche Nutzung ein. Eine Wiederholung der früheren Zustände darf es nicht geben“, stellt Dominik Hausjell, Bezirksparteiobmann der FPÖ Puntigam, unmissverständlich klar.

Wie die links-geführte Stadtregierung unter Bürgermeisterin Kahr mit dem Anliegen der Bürger umgeht, bleibt abzuwarten – Vertrauen ist hier keines mehr vorhanden. Hausjell weiter: „Schon in der Vergangenheit blieben Beschwerden aus der Bevölkerung unbeantwortet. Beim Antrag allerdings wird ein bloßes Wegsehen nicht mehr ausreichen.“

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