Einigung auf Kopftuchverbot im Bund bestätigt steirische Initiative!

Steirische Regierungsfraktionen begrüßen Umsetzung des Kopftuchverbotes für unter 14-jährige auf Bundesebene

Die jüngst bekanntgewordene Einigung der Bundesregierung auf die Einführung eines Kopftuchverbots für Mädchen unter 14 Jahren an Schulen wird von den beiden steirischen Regierungsfraktionen ausdrücklich begrüßt. Bereits im Juli hatten die Landtagsklubs von FPÖ und ÖVP im Steirischen Landtag einen entsprechenden Antrag eingebracht, um Mädchen und junge Frauen vor religiösem Zwang, patriarchalen Strukturen und gesellschaftlichem Anpassungsdruck zu schützen

FPÖ-Klubobmann Marco Triller betont: „Wir haben im Landtag bereits klar Stellung bezogen: Kinder müssen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung geschützt werden. Das sogenannte Kinderkopftuch ist kein Symbol der Freiheit, sondern Ausdruck von Kontrolle und Ausgrenzung. Es freut mich daher sehr, dass unsere gemeinsame steirische Initiative im Bund Anklang gefunden hat und es zu einer Regelung kommen wird. Damit wird ein wichtiger Schritt gesetzt, um die Rechte von Mädchen zu stärken und sie vor frauenfeindlichen Parallelgesellschaften zu bewahren.“

ÖVP-Klubobmann Lukas Schnitzer ergänzt: „Wir wollen, dass Kinder frei und ohne ehrenkulturellem Druck aufwachsen. Deshalb haben wir uns für das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren eingesetzt - Integrationsministerin Claudia Plakolm setzt in der Bundesregierung jetzt den richtigen Schritt. Denn, das Kopftuchverbot steht für Schutz vor religiösem Zwang und ideologischer Beeinflussung. Junge Mädchen brauchen sich in Österreich nicht unter einem Kopftuch verstecken, es ist Zeichen der Unterdrückung unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit. Wer Integration ernst meint, muss klare Regeln aufstellen und deren Einhaltung auch konsequent einfordern.“

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