Hannes Amesbauer und Patrick Derler:

„Jugendkriminalität in Weiz wird Fall fürs Parlament!“

FPÖ fordert Nehammer auf, zusätzliche Polizeikräfte sicherzustellen, Nationalrat Amesbauer bringt parlamentarische Anfrage zur Thematik ein.

Im Rahmen einer umfassenden Berichterstattung einer großen steirischen Tageszeitung wurde heute bekannt, dass die Stadtgemeinde Weiz von einer Jugendbande mit ernstzunehmender krimineller Energie unsicher gemacht wird. Bei den involvierten Personen soll es sich um Jugendliche im Alter von 14 bis 19, hauptsächlich mit Migrationshintergrund handeln. Sogar SPÖ-Bürgermeister Erwin Eggenreich reagierte in der Medienberichterstattung beunruhigt auf die Thematik und betonte, dass vor allem am Wochenende nicht ausreichend Polizeikräfte vor Ort seien. Der steirische Nationalratsabgeordnete und FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer nimmt dies zum Anlass, Innenminister Karl Nehammer mittels einer parlamentarischen Anfrage mit der offenkundigen Problematik zu konfrontieren. Konkret will die FPÖ wissen, ob Minister Nehammer die kriminellen Entwicklungen bekannt sind und inwiefern er bereit ist, die Polizei in Weiz personell besser auszustatten. Zudem beleuchten die Freiheitlichen welche konkreten Delikte von der Bande bisher begangen wurden und aus welchen Herkunftsländern die Tatverdächtigen stammen. „Jugendkriminalität birgt ein gesellschaftlich und sozial extrem hohes Gefahrenpotenzial. Es kann nicht sein, dass eine kriminelle Bande den öffentlichen Raum in der Bezirkshauptstadt Weiz unsicher macht und der Innenminister nicht darauf reagiert. Wir fordern eine sofortige Aufstockung der Exekutivkräfte, um die Situation rund um diese gewalttätigen Jugendlichen schnellstmöglich in den Griff zu bekommen“, findet Amesbauer klare Worte.

Der Freiheitliche Bezirksparteiobmann Patrick Derler schließt sich der Kritik seines Parteikollegen an. „Wir brauchen jetzt rasche Maßnahmen, damit diese Möchtegern-Gangster nicht weiter ihr Unwesen treiben. Die FPÖ wird auf Parlamentsebene, aber auch im Gemeinderat die Sicherheitsproblematik entsprechend thematisieren. Wenn notwendig, müssen auch die Security-Kräfte am Wochenende aufgestockt werden und ein eigener Ausschuss des Gemeinderats eingerichtet werden, der sich mit der Sicherheitsthematik intensiv auseinandersetzt. Eines ist klar, zunehmende Jugendkriminalität ist ein gesellschaftliches Alarmsignal und darf keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Der offensichtliche Drogenhandel und -missbrauch ist sehr ernst zu nehmen. Wenn es um Suchtmittelprävention geht, müssen auch die Schulen vermehrt mit ins Boot geholt und die Vorträge an den örtlichen Bildungseinrichtungen intensiviert werden“, so Derler abschließend.

 

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