KPÖ-Kahr ist eine Scheinkandidatin
Dunkelrote Listenführerin soll nur den Weg für Nachfolger ebnen – Freiheitliche verlangen ehrenwörtliche Erklärung von Kahr
Nach Bekanntgabe des Wahltermins in der vergangenen Woche erinnern die Freiheitlichen daran, dass wohl nicht davon auszugehen sei, dass KPÖ-Spitzenkandidatin Elke Kahr für die gesamte nächste Funktionsperiode des Gemeinderats zur Verfügung stehen werde. Bekanntlich habe sie im Rahmen ihrer Nominierung bereits massiv mit der Entscheidung eines neuerlichen Antretens gehadert.
Politisch sei daher davon auszugehen, dass sie lediglich die Wahl schlagen und bald an ihren mutmaßlichen Nachfolger Robert Krotzer übergeben werde. Vor diesem Hintergrund hält FPÖ-Bürgermeisterkandidat René Apfelknab fest: „Wenn es Elke Kahr ernst meint, soll sie umgehend eine ehrenwörtliche Erklärung abgeben, dass sie grundsätzlich für die gesamte nächste Funktionsperiode als Volksvertreterin zur Verfügung steht. Derzeit entsteht nämlich der Eindruck, die dunkelrote Listenführerin sei lediglich eine Scheinkandidatin, um der KPÖ die Chance auf den ersten Platz zu ermöglichen. Eine Bürgermeisterkandidatin, die ohnehin nicht vor hat, fünf Jahre zu arbeiten, sollte dies den Wählern aus Transparenzgründen klipp und klar sagen. Andernfalls stellt die gesamte Kandidatur eine Täuschung der Wähler dar.“