Platzen der Stadtkoalition ist Beweis für das Scheitern von Wallners wackeligem Bündnis!
Bürgermeister Wallner politisch rücktrittsreif.
Mit deutlichen Worten reagiert der Leobener FPÖ-Vizebürgermeister Florian Wernbacher auf das Platzen der Stadtkoalition nach dem Austritt der Bürgerliste von Walter Reiter. „Das ohnehin schon immer wackelige Konstrukt rund um SPÖ-Bürgermeister Kurt Wallner ist nun endgültig gescheitert. Der Austritt der Bürgerliste Reiter Walter macht sichtbar, was sich schon seit längerer Zeit abgezeichnet hat: Diese Koalition hatte nie eine stabile Grundlage“, stellt Wernbacher klar. Für den Freiheitlichen Vizebürgermeister ist damit auch die politische Verantwortung eindeutig zuzuordnen. „Wenn ein Bürgermeister es nicht schafft, eine funktionierende und stabile Zusammenarbeit in der Stadtregierung sicherzustellen, dann stellt sich zwangsläufig die Frage nach den Konsequenzen. Das Scheitern dieser Koalition ist letztlich auch ein Scheitern der politischen Führung durch Bürgermeister Wallner – und damit ist er aus unserer Sicht rücktrittsreif“, so Wernbacher. Nun liege der Ball bei der SPÖ. „Die Sozialdemokratie wäre jetzt gut beraten, in sich zu gehen und ernsthaft darüber nachzudenken, wie es mit der politischen Arbeit in unserer Stadt weitergehen soll. Parteipolitische Spielchen und fragile Zweckbündnisse können jedenfalls keine Grundlage für eine stabile Stadtpolitik sein“, betont der FPÖ-Vizebürgermeister.
Gerade in einer Zeit, in der viele Herausforderungen auf die Gemeinden zukommen, brauche Leoben vor allem eines: Stabilität und Verlässlichkeit. „Die Zeiten sind ohnehin herausfordernd genug – wirtschaftlich wie gesellschaftlich. Unsere Stadt kann sich politische Experimente oder instabile Mehrheiten nicht leisten. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten sich zu Recht eine verantwortungsvolle und tragfähige Lösung für die Zukunft Leobens“, hält Wernbacher fest. Abschließend betont der freiheitliche Vizebürgermeister die Gesprächsbereitschaft seiner Fraktion: „Die FPÖ steht jederzeit für konstruktive Gespräche mit allen Fraktionen sowie mit den konstruktiven Kräften innerhalb der SPÖ im Sinne unserer Stadt bereit. Unser Ziel ist es, im Interesse der Leobener Bevölkerung an einer stabilen und zukunftsfähigen Lösung mitzuarbeiten. Klar ist jedoch auch: Der künftige Bürgermeister von Leoben kann nicht mehr Kurt Wallner heißen.“