Rückkehr der Vorschulklassen erleichtert Bildungsalltag und stellt Chancengleichheit sicher!
Landesregierung forciert Wiederaufnahme von Vorschulklassen in der Steiermark – jahrelange Forderung von Pädagogen und Eltern erfüllt.
Die blau-schwarze Landesregierung bringt auf Initiative von Bildungslandesrat Stefan Hermann die bewährten Vorschulklassen zurück und setzt damit ein klares Signal für echte Wahlfreiheit der Eltern und die bestmögliche Entwicklung unserer Kinder. Mit Beginn des Schuljahres 2026/27 können Volksschulen im Land Vorschulklassen einführen – ein Schritt, der Kinder entlastet, Eltern stärkt und Lehrerinnen und Lehrern klarere pädagogische Rahmenbedingungen gibt. Im bisherigen System wurden Kinder mit unterschiedlichem Entwicklungsstand häufig in einer Klasse gemeinsam unterrichtet, wobei manche nach dem Vorschullehrplan und andere bereits nach dem regulären Volksschullehrplan geführt wurden. Pädagogen haben immer wieder darauf hingewiesen, dass dieses Modell im Schulalltag Herausforderungen mit sich bringt und weder den Kindern noch den Lehrern optimale Bedingungen bietet. Durch die Wiedereinführung eigener Vorschulklassen wird diese Überforderung entschärft: Kinder mit Förderbedarf erhalten ein zusätzliches Jahr ohne Leistungsdruck, in dem sie Sprache, Motorik, Wahrnehmung und Sozialverhalten gezielt aufbauen können, bevor sie in den regulären Volksschulbetrieb einsteigen. „In den vergangenen Jahren hat sich deutlich gezeigt, dass Kinder mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in die Schule kommen. Diese Unterschiede betreffen nicht nur sprachliche Kompetenzen, sondern auch motorische Fähigkeiten, soziale Entwicklung, Konzentrationsfähigkeit und emotionale Stabilität. Aufgabe des Lehrpersonals ist es, all diese Unterschiede zu erkennen und Kinder entsprechend individuell zu fördern. Mir ist bewusst, dass Vorschulklassen kein Allheilmittel sind, aber sie sind ein zentraler Baustein auf dem Weg zu einem gerechteren, leistungsfähigeren und inklusiveren Bildungssystem“, so Bildungslandesrat Stefan Hermann im Rahmen der heute stattgefundenen Pressekonferenz.
Auch FPÖ-Bildungssprecher Arnd Meißl begrüßt die Rückkehr der Vorschulklassen als sinnvollen Schritt: „Mit der Wiedereinführung der Vorschulklassen wird endlich auf den tatsächlichen Alltag in Bildungseinrichtungen reagiert. Kinder kommen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in die Schule – es wäre nicht gerecht, ihnen allen von Beginn an dasselbe abzuverlangen, weder für die Kinder noch für die Pädagogen. Vorschulklassen nehmen den Druck von den Kindern und ermöglichen eine gezielte Vorbereitung auf die Volksschule. Damit wird echte Chancengleichheit hergestellt und der Grundstein für einen erfolgreichen Bildungsweg gelegt, weil alle Kinder mit vergleichbaren Voraussetzungen in ihr Bildungsleben starten.“