SPÖ-Vizebürgermeister Gößler ist ein schlechter Verlierer mit fehlender Selbstreflektion
Freiheitliche weisen Vorwürfe von SPÖ-Politiker Manuel Gößler als haltlos zurück und empfehlen dem ehemaligen Bürgermeister von St. Michael eine längst angebrachte Selbstreflektion durchzuführen.
Das Gemeinderatswahlergebnis am 23. März dieses Jahres war in St. Michael in Obersteiermark eindeutig. Nachdem sich die SPÖ an Mandaten fast halbiert und somit die absolute Mehrheit verloren hatte, schloss die Wahlgewinnerin FPÖ mit der ÖVP nach konstruktiven Gesprächen ein gemeinsames Arbeitsübereinkommen ab. Diesen demokratiepolitisch völlig normalen Vorgang scheint die SPÖ offensichtlich noch immer nicht akzeptieren zu können, wie die jüngsten medial kolportierten Anwürfe des ehemaligen Bürgermeisters von St. Michael Manuel Gößler unter Beweis stellen. „Noch nie habe ich erlebt, dass jemand, der bei einer Wahl rund 30 Prozent seiner Wählerstimmen verloren hat, nicht die politischen Konsequenzen zieht. An Rücktritt denkt Vizebürgermeister Gößler offenbar nicht einmal im Ansatz. Stattdessen fehlt jede Form der Selbstreflektion angesichts des klaren Signals der Wähler“, so der Leobner FPÖ-Bezirksparteiobmann und Klubobmann Marco Triller in einer ersten Reaktion auf die aktuelle mediale Berichterstattung. Triller nimmt die jüngsten Angriffe von Vizebürgermeister Manuel Gößler auf FPÖ-Bürgermeisterin Nicole Sunitsch jedenfalls zum Anlass für deutliche Kritik: „Es ist nicht nur unangemessen, sondern schlichtweg peinlich, eine Bürgermeisterin bereits drei Monate nach ihrer Amtsübernahme öffentlich derart anzugreifen. Wer nach einer so herben Wahlniederlage keine Demut zeigt, sondern sofort wieder zum politischen Kleinkrieg übergeht, handelt verantwortungslos und entpuppt sich als schlechter Verlierer,“ so Triller weiter.
„Blau-schwarze Koalition muss finanziellen Scherbenhaufen der SPÖ aufräumen!“
Triller weist darüber hinaus auf die Verantwortung der ehemaligen Gemeindeführung hin: „Anstatt sich mit haltlosen Vorwürfen an der neuen Gemeindechefin abzuarbeiten, sollte Herr Gößler besser eingestehen, dass er selbst einen finanziellen Scherbenhaufen hinterlassen hat, den nun die neue Koalition aus FPÖ und ÖVP aufräumen muss. Die Gemeindeführung arbeitet konstruktiv, sachlich und mit vollem Einsatz zum Wohle aller Bürger in St. Michael. Es steht Herrn Gößler selbstverständlich frei, sich in den gesetzlich vorgesehenen Gremien wie dem Gemeindevorstand, dem Gemeinderat oder den Fachausschüssen einzubringen – konstruktiv, wie es einer Demokratie würdig ist. Persönliche Angriffe und mediale Inszenierungen helfen hingegen niemandem weiter und richten sich selbst“, so Triller abschließend.