FPÖ-Kunasek:

Stärkung des Katastrophenschutzes!

Neue KHD-Gerätschaften an steirische Feuerwehren übergeben.

In der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark in Lebring wurden am 4. Mai 2026 neue Gerätschaften für den Katastrophenhilfsdienst (KHD) an steirische Stützpunktfeuerwehren übergeben. Die Anschaffungen sind Teil eines 25,5 Millionen Euro umfassenden Investitionspakets des Landes zur Stärkung des Katastrophenschutzes. Landeshauptmann Mario Kunasek nahm an der Übergabe teil.

In einer ersten Tranche wurden KHD-Ausrüstungen im Wert von rund 3,64 Millionen Euro übergeben, darunter Stromaggregate, Hochwasserpumpen und Sandsackfüllmaschinen. Die Feuerwehren wurden anschließend direkt auf die neuen Geräte eingeschult, um eine rasche Einsatzbereitschaft sicherzustellen.

Landeshauptmann Mario Kunasek hob die Bedeutung der Investitionen hervor und betonte die Wichtigkeit des freiwilligen Engagements: „Mit der ersten Teillieferung aus dem 25,5 Millionen Euro umfassenden Feuerwehr-Investitionspaket setzen wir einen wichtigen Schritt, um die Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehren weiter zu stärken und die Sicherheit in der Steiermark nachhaltig abzusichern. Moderne Gerätschaften und eine fundierte Einschulung sind entscheidend, damit im Ernstfall rasch und professionell geholfen werden kann. Dass das in der Steiermark so hervorragend funktioniert, ist vor allem dem großen Einsatz unserer freiwilligen Feuerwehrkameraden zu verdanken – sie sind das Rückgrat unseres Katastrophenschutzes. Die große Bedeutung der Feuerwehren für unser Land zeigte sich auch jüngst wieder in Zusammenhang mit dem professionellen und engagierten Einsatz anlässlich des Waldbrandes in Eisbach-Rein. Dieses Engagement gilt es auch weiterhin klar und verlässlich zu unterstützen.“

Die neuen Gerätschaften werden künftig in allen steirischen Regionen eingesetzt und stärken die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehren, insbesondere bei Hochwasser, Stromausfällen und großflächigen Schadenslagen. Hochleistungspumpen ermöglichen das Fördern großer Wassermengen, während Sandsackfüllmaschinen eine rasche Vorbereitung von Schutzmaßnahmen sicherstellen.

Zudem wurde die Weiterentwicklung der Landesleitzentrale vorgestellt, darunter eine neue digitale Lageführungssoftware, die eine noch effizientere Koordination bei Großschadenslagen ermöglichen soll.

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