Markus Leinfellner:

Unsere Soldaten verdienen mehr Respekt – Aussagen des ÖVP-Altlandeshauptmannes Schützenhöfer völlig deplatziert!

Mit deutlichen Worten reagiert FPÖ-Nationalratsabgeordneter Markus Leinfellner auf die im Rahmen eines aktuellen „Kleine-Zeitung“-Interviews getätigten Aussagen des ehemaligen steirischen ÖVP-Landeshauptmannes Hermann Schützenhöfer, der öffentlich behauptete, Österreich sei nicht wehrfähig und im Ernstfall würden „die Generäle und Soldaten davonrennen“. „Diese Aussage ist nicht nur inhaltlich falsch, sondern stellt eine unfassbare Entgleisung eines ehemaligen hochrangigen Repräsentanten der Steiermark dar. Wer so spricht, diskreditiert pauschal tausende Soldaten, die tagtäglich ihren Dienst für unser Land leisten“, stellt Leinfellner klar. Besonders empörend sei dabei die politische Doppelmoral: „Ausgerechnet ein Politiker, der sich über Jahrzehnte hinweg bei jeder Angelobung, jedem Festakt und jeder militärischen Veranstaltung bei den Soldaten bedankt hat, unterstellt diesen nun pauschal Feigheit und Fahnenflucht. Das ist einfach respektlos“, so Leinfellner. Laut österreichischem Militärstrafgesetz werde „Fahnenflucht“ mit Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr sanktioniert. „Wenn ein ehemaliger Landeshauptmann öffentlich suggeriert, unsere Soldaten würden im Ernstfall davonlaufen, ist das nichts anderes als ein verbaler Tiefschlag gegen eine ganze Berufsgruppe.“

Leinfellner, selbst Soldat, weist diese Unterstellungen entschieden zurück: „Ich kenne die Realität im Bundesheer. Unsere Soldaten sind hoch motiviert, bestens ausgebildet und bereit, jederzeit Verantwortung zu übernehmen – oft unter schwierigen Rahmenbedingungen, die ihnen ausgerechnet jene Parteien eingebrockt haben, die heute den moralischen Zeigefinger heben.“ Die Probleme der Landesverteidigung liegen nicht bei den Soldaten, sondern bei jahrzehntelangem politischem Versagen, insbesondere durch ÖVP und SPÖ auf Bundesebene. Abschließend richtet der Freiheitliche Worte des Dankes an das Österreichische Bundesheer: „Unsere Soldaten verdienen Anerkennung, Respekt und vor allem Politiker, die hinter ihnen stehen und nicht solche, die sie öffentlich diffamieren. Wir Freiheitliche stehen klar an der Seite unseres Bundesheeres und seiner Soldaten, die im Zusammenspiel mit unserer Neutralität eine wesentliche Säule unserer Verteidigungspolitik bilden und werden jede Form der Herabwürdigung entschieden zurückweisen.“

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